Funktionsweise der Umkehrosmose

Die Umkehrosmose ist die Umkehrung des natürlichen osmotischen Flusses durch Aufbringen einen äußeren Druckes. Das zu reinigende und zu entsalzende Rohwasser strömt unter hohem Druck an einer semipermeablen Membran entlang. Diese Membran ist nur für Wasser durchlässig. Dabei wird das Rohwasser kontinuierlich in ein weitgehend salzfreies Permeat und ein aufkonzentriertes Konzentrat getrennt. Das Konzentrat enthält die zurückgehaltenen Inhaltstoffe des Rohwassers.


Physikalische Wasservorbehandlung


Zur Vermeidung von Ablagerungen auf den Membranen der Umkehrosmoseanlage sind u. a. eine Vorfilterung zur Entfernung von Schwebstoffen und eine Wasservorbehandlung zur Enthärtung notwendig. Ein bekanntes Verfahren zur Wasser- enthärtung ist der Ionenaustausch. Nachteilig ist der Salzverbrauch, die Logistik der Bereitstellung und die Entsorgung des Regenerierwassers.

Beispiel: Eine Umkehrosmoseanlage mit 6.000 l/h Permeat verursacht ca. 20.000 €/Jahr an Salz- und Abwasserkosten. Nicht berücksichtigt sind Kosten für Logistik und Wartung.

Die anstelle des Ionenaustauschers eingesetzte physikalische Wasservorbehandlung des Technologie-Anwendungs-Zentrums benötigt keine Salze zur Wasserenthärtung. Wechselstromimpulse im Bereich von 1kHz erzeugen aus Calcium-Ionen mit hohem chemischem Potential strömungsstabile, größere Agglomerate mit verringerter chemischer Reaktivität. Diese werden bei Spülvorgängen aus der Umkehrosmoseanlage entfernt.

Der Einsatz der physikalischen Wasservorbehandlung hat folgende Vorteile:

  • keine Kosten für das Salz,
  • keine Kosten für das zur Soleerzeugung und Auswaschung benötigte Wasser,
  • Keine Kosten für Abwasser.

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